Unsere Schmökertipps
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Jerry Spinelli: StargirlLeo ist einer von vielen an der Mica Highschool in Arizona. Nicht beliebt, nicht unbeliebt, so wie die meisten anderen eben. Aber dann taucht Stargirl auf - Stargirl, die bislang Privatunterricht hatte, Stargirl, die mit einer Ratte in der Tasche zum Unterricht kommt und den Schülern "Happy Birthday" auf der Ukulele vorspielt. Stargirl ist anders - vollkommen verrückt, sagen die einen, nicht echt, sagen die anderen. Doch Leo findet nach und nach heraus, dass Stargirl die einzig Echte unter ihnen ist - die einzige, die sich nicht verstellt, um beliebt zu sein, die einzige, die wirklich nur darauf hört, was ihre innere Stimme ihr eingibt. Nach und nach gewinnt Stargirl Bewunderer - Mitschüler sind von ihr begeistert, greifen ihre Macken auf - sie ist plötzlich interessant. Doch nicht lange hält diese Stimmung an - Stargirl passt sich nicht an, sie wird nicht eine unter vielen; und irgendwann ist es soweit, dass alle sie meiden, ächten, ja, hassen. Außer Leo. Er hat sich in Stargirl verliebt, leidet aber unter der Haltung der anderen. Er überzeugt sie, so zu werden wie alle, sich anzupassen, ihr wunderbares Anderssein aufzugeben - und um seinetwillen tut sie es. Doch dass sich dadurch gar nichts ändert, oder auch alles ändert und dass es der größte Fehler war, den er hätte begehen können, zeigt sich nicht viel später. Stargirl von Jerry Spinelli ist ein außergewöhnlicher, fesselnder Liebesroman - und nicht nur das; er hält uns deutlich einen Spiegel vor Augen, was Angepasstheit und Konformität angeht. |
dtv Ab 14 |